Prüfungsvorbereitung

 

Zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung Schwarzwild war ich mit Bendis vom Habichtsberg am Samstag den 20.7.2013 im Saugatter des LJV Sachsen-Anhalt. Mit weiteren 8 Hundeführern und ca. 10 - 12  Hunden, Rauhaarteckeln, Deutschen Jagdterriern und zwei Wachteln ging es morgens bei bedecktem Himmel und angenehmen 18 Grad an zwei 100 - 120 Kilo Keiler. Nachdem zunächst zwei Rauhaarteckel unter ständigem laut an den Keilern gearbeitet hatten, diese aber nicht in Bewegung bringen konnten, waren wir an der Reihe. Ich habe auf Anweisung Bendis kurz hinter dem Eingang geschnallt und sie begab sich sofort auf die Suche nach den Keilern. Nach ca. 2 Minuten hatte sie diese gefunden und wir konnten beobachten wie sie ohne zu zögern einen der beiden zusammenstehenden Keilern sofort anging. Anders als befürchtet, drehte sie danach aber sofort kurz ab, und hielt einen ausreichenden Sicherheitsabstand. Die Keiler setzen sich aber dennoch sofort in Bewegung und Bendis trieb einen Keiler vor sich durch das Gatter. Der Gattermeister meinte darauf, dass die Keiler aufgrund ihrer Erfahrung am Laut der Hunde genau erkennen könnten, welcher Hund es “ernst meinen würde” und diese (Bendis) würde es ganz offensichtlich ernst meinen.

 

Aber auch auf die Angriffe des Keilers reagierte sie entgegen meiner Befürchtung umsichtig und entfernte sich umgehend 1-2 Meter  um dann sofort wieder umzudrehen und den Keiler erneut so anzugehen, dass dieser ständig in Bewegung blieb. Nach über 5 Minuten sollte ich Bendis dann abrufen, was auch sehr gut geklappt hat. Ich habe sie dann unter viel Lob abgetragen. Dabei musste ich sie schon gut festhalten, da sie unbedingt wieder zurück wollte.

 

Gegen Mittag ging es dann unter zunehmenden Temperaturen in das zweite Gatter mit zwei gut 50 Kilo schweren Überläufern. Nach dem der erste Teckel diese einige Minuten durch das Gatter getrieben hatte, ließen diese sich bei jetzt 25 Grad in einer Suhle in der Nähe des Eingangs nieder, ohne sich an dem weiter ständig laut gebenden Teckel, der am Rande der Suhle stehen blieb zu stören. Danach waren wir wieder an der Reihe. Bendis hatte die Überläufer bereits entdeckt und gab schon vor dem Gatter laut. Kurz nach dem Eingang habe ich Bendis geschnallt und sie raste auf die Überläufer zu und sprang ohne das geringste Zögern mit einem Satz in die Suhle, worauf die Überläufer sich sofort auf die Läufe machten. „Überläufer gesprengt“ dachte ich mir und konnte wieder gut 5 Minuten die sehr gute Arbeit beobachten.

 

Der Gattermeister war sehr zufrieden. So wurden wir auch im Abschlußgespräch immer wieder lobend erwähnt und uns bestätigt, dass Bendis prüfungsbereit sei, während er bei den meisten anderen noch weiteren Übungsbedarf sah.

 

Anschließend konnten wir nach einem gemeinsamen Mittagessen mit den anderen Hundeführern nach einem erfolgreichen Übungstag erschöpft aber zufrieden die rd. 2,5 stündige Heimreise antreten.

 

Für die sehr nette und kompetente Betreuung im Saugatter LJV Sachsen-Anhalt bedanken wir uns ganz herzlich und kommen gerne wieder.

 

 

Prüfung

 

Am 18.8.2013 war dann die Eignungsprüfung Schwarzwild (ESW) im Überläufer Gatter. Nach der guten Vorbereitung war auch die Prüfung dann kein Problem. Ich habe Bendis am Tor geschnallt und sie machte sich gleich auf die Suche. Die Überläufer hatten sich in einer Buchenverjüngung eingeschoben, aber Bendis hat sie dort nach ca. 2 Minuten gefunden und dann auch sogleich herausgedrückt. Anschließend zeigte sie wieder eine gute Arbeit und trieb die Überläufer mit anhaltendem Laut quer durchs Gatter ohne abzulassen. Nachdem die Richter mir das Zeichen gaben Bendis abzurufen, ging sie nach einem strengen Kommando unmittelbar hinter einem flüchtenden Überläufer sofort wieder ins Halt und ich konnte sie kräftig lobend abtragen.

 

Von 11 Hunden die zur Prüfung angetreten waren, konnten 6 Hunde ihre Eigung nachweisen, darunter auch Bendis Mutter Kenya von der Wallreckte.

 

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