Den Rumpf habe ich gebraucht sehr günstig ersteigert. Als Mechanik ist eine Raptor E550 Mechanik mit E620 Heck, 600er Blattschmied Blättern, Motor Strecker 378.20, Regler Jive 80 LV, Kreisel Spartan DS 760 mit Futaba 9254, auf TS DS 9900 Servos vorgesehen.
Angefangen habe ich mit dem Einbau der Turnigy Beleuchtung und dem Umbau der Haube auf Magnetverschluß. Dabei habe ich auch hier wieder die beiden Frontscheinwerfer an die Haubenmagnete angelötet, so das der Kontakt mit dem Schließen der Haube hergestellt wird.
Funktioniert!
Anschließend wurden dann die Positionsleuchten, ein ACL auf dem Heckausleger und je ein weißer Flash auf dem Dom und unter dem Heckrohr eingebaut...
... und einen Lichttest durchgeführt.
Die Positionslichter werden später noch von innen abgedeckt.
Weiter ging es mit der Kabelverlegung. Die Kabel habe ich dann hinter grauem Gewebeband "versteckt".
Danach habe ich den Spalt des Radkasten mit Silikon verschlossen. Aufgrund der "Kräfte" die bei einer etwas härteren Landung entstehen können, eignet sich hierfür nur Silikon oder ähnliche elastische Stoffe.
vorher ....
und nachher
Es folgt das Einpassen der Mechanik. Da der Vorbesitzer einen Raptor 50 eingebaut hatte, musste ich die Mechanik vorne und hinten etwas unterlegen.
Die Spanten dafür sind verschraubt und eingeharzt. Die Aufnahme für die Mechanik ist somit fest verbaut. Der Zugang zu den hinteren Verschraubungen wird dabei durch die Öffnungen für die Positionslichter gewährleistet. Diese lassen sich einfach ein- und ausbauen und werden zum Schluss noch mit etwas Silikon hinterlegt, das sich ebenfalls leicht entfernen lässt.
Weiter ging es mit dem Eiinbau der Mechanik. Dabei stellte sich heraus, dass der Rumpf zwar schön leicht ist, aber auch sehr "labberig". Die Mechanik bewegte sich bedenklich stark, so dass ich sie oben am Rahmen noch eingeklemmt habe.
Danach habe ich die Abstützung des Heckrohres angefertigt. Dafür habe ich von einer "Schwimmnudel" ein Stück abgeschnitten...
... und mit einem Ersatzheckrohr in der Mitte ein Loch ausgestochen.
Anschließend einen Ausschnitt für die Anlenkung angebracht und an das Heck des Rupfes angepasst.
Als nächstes stellte sich das Problem, dass ausgerechnet die hinteren beiden Muttern vom Heckrotorgehäuse keine Halterung haben, da diese in der Heckfinne eingelassen ist. Aufgrund der engen Platzverhältnisse im Heck, kann man die Muttern aber auch nicht mit dem Werkzeug festhalten, so dass ich sie kurzer Hand auf das Heckrotorgehäuse festgeharzt habe.
Zum Schluß dann noch das Heckrotorgehäuse eingebaut. Dabei machten die hinteren Befestigungsschrauben wieder mal Ärger. Es bestand einfach keine andere Möglichkeit die Schrauben dort einzudrehen, als einen entsprechend großen Ausschnitt in´s Heck zu fräsen.
Hat mich das zu Anfang noch sehr gestört, so dass ich schon überlegt hatte, dort eine Serviceklappe anzubringen, habe ich mich inzwischen schon wieder beruhigt und finde, dass es das Gesamtbild nicht so stört. Ich werde es daher so lassen.
Damit habe ich auch dieses Semi-Scaleprojekt abgeschlossen und bin schon sehr gespannt auf den Erstflug, der z.Zt. wetterbedingt noch etwas auf sich warten lässt. Aber auch davon werde ich hier natürlich berichten und einen Film zeigen.